Mittwoch, 17. August 2016

Birken,Saft,Medizin und Seife



Diese Bäume sind ein Wunder und nebenbei gesagt auch noch unfassbare Schönheiten in meinen Augen.
Und Universalgenies sind sie auch.
Man kann sie trinken,damit abwaschen,seine Haare damit pflegen und auch noch Probleme der ableitenden Harnwege damit behandeln.
Wer also im Sommer irgendwann Sonntags feststellt,dass er/sie das Waschmittel/Shampoo vergessen hat:
Geh raus in den Park und pflück zwei Hände voll Birkenblätter.
Leg sie zuhause in kaltes Wasser,warte eine Weile und rühr dann mal vorsichtig um.Was siehst du?
Richtig,Seifenschaum.
In ein Leinensäckchen oder eine dünne Socke eingeknotet in die-nicht prallvolle Wäschetrommel geben und einen Kurzwaschgang wählen.Fertig!

Saponine
Ich mache das zwar mit afrikanischen Waschnüssen und nicht mit Birke oder Efeu-aber ich wasche seit einem Jahr nur noch so.Wer das langfristig auch tun und weisse Wäsche behalten will,muss allerdings Soda oder natürliche Sauerstoffbleiche in den Beutel mit hinein geben.Seifenpflanzen haben logischerweise keinen Vergrauungsschutz und sind auch nicht parfümiert.
Ich kann sagen,dass der Unterschied an meiner Kleidung nicht sichtbar ist.Es riecht frisch,die Farben sind hell und die Sauerstoffbleiche kümmert sich um die etwas hartnäckigeren Flecken.
Es ist bio,billig,tensidfrei und hypoallergen.

Den Birkensaft lasse ich den Buschcrafting-Vlogger "Sacki" erklären:




Über die Birke als Nieren-und Blasenmittel informiere man sich bitte in den Heilkräuterseiten.(Siehe Gadget)






The End!


Ich hoffe,es hat sich keiner ganz fürchterlich über mein Kochbuch geärgert.Und ich hoffe,ich habe nichts behauptet oder angepriesen,was nachweislich nicht stimmt.
Das wäre sehr peinlich und ärgerlich.
Aber am meisten hoffe ich,dass mein Kochbuch seinen Sinn erfüllt:Zu zeigen,dass man mit einem Saisonkalender,etwas Grundwissen über die Natur,viel Geduld und Zeit und ein paar Grundnahrungsmitteln eine leckere, gesunde und dabei sehr preiswerte Küche betreiben kann,die auch von denen vertragen wird,die für die Basisstoffe moderner Industrienahrung (Weizen,Kuhmilch und Lebensmittelchemie)keine oder nur sehr teuere Alternativen finden-ohne dabei Vegetarier oder Veganer werden zu müssen, oder auf die Preise von Reformhäusern angewiesen zu sein.
Wenn ich einigen von diesen Leuten helfen konnte und einige andere Leute zum weiter forschen und kritischen Beobachten angeregt habe,bin ich hochzufrieden.


Ich möchte hier auf eine ARTE-Dokumentation hinweisen,die an meinen Gedanken entscheidend beteiligt ist/war:
"Unser täglich Gift-wenn Essen krank macht" 2013 bei Youtube